Ein Seilbahnunternehmen stellt sich vor!
Das Unternehmen Pitztaler Gletscherbahnen Ges.m.b.H. &Co KG wurde 1980 gegründet und hat seinen Firmensitz in St. Leonhard im Pitztal, Tirol.
Das Unternehmen ist eine private österreichische Gesellschaft und wird als Seilbahn- und Dienstleitungsunternehmen mit Berggastronomie geführt.
Nach zweijähriger Bauzeit und einem ursprünglichen Investitionsvolumen von 23 Mio. Euro wurde am 23.12.1983 das Gletscherskigebiet des Pitztaler Gletschers in Betrieb genommen und für den Publikumsskilauf, Berg- und Freizeitsport als touristische Destination angeboten.
Firmenchronik
- Im Jahre 1989 wurde Österreichs höchste Seilbahn, die Pitz Panoramabahn in Betrieb genommen.
- Seit 1995 gehört auch das Ski und Ausflugsgebiet Rifflsee in der Gemeinde St. Leonhard zum Unternehmen.
- Seit 2000 ist unser Unternehmen bei der Kaunertaler Gletscherbahnen als Gesellschafter beteiligt.
- Im Jahre 1998 erfolgte die Erweiterung unseres Gastronomieangebotes mit dem Bau eines zweiten Bergrestaurants auf 2.840 m.
- Die Pitztaler Gletscherbahnen ist der bedeutendste Arbeitgeber des Tales und beschäftigt ganzjährig ca 95 Mitarbeiter aus der Region. Zahlreiche Mitarbeiter sind bereits seit mehr als 20 Jahren für das Unternehmen tätig und konnten sich durch Aus- und Fortbildung, die das Unternehmen fördert, in ihren verantwortungsvollen Aufgabenbereichen eine berufliche Existenz schaffen.Mehr als 30 % der Mitarbeiter betreiben im Pitztal noch eine Nebenerwerbslandwirtschaft und leisten damit einen wesentlichen Beitrag zur Pflege des Landschaftbildes im Pitztal. Die Landwirtschaft allein könnte die Existenz der Familien nicht gewährleisten. In Kombination mit der beruflichen Tätigkeit beim Seilbahnunternehmen haben die Mitarbeiter und ihre Familien die Chance, in ihrem Heimattal auch zukünftig zu leben.
- Für die Pistenpräparierung am Gletscher und Rifflsee sind derzeit neun Pistengeräte im Einsatz. Aus Sicherheitsgründen werden Fahrten mit den Pistengeräten während des Skibetriebes auf ein Minimum reduziert. Dies bedeutet aber auch, dass unsere Fahrer sehr viele Nachtschichten absolvieren.
- Der Pistenrettungsdienst in unseren Skigebieten wird von Mitarbeitern der Bahnen wahrgenommen, die sich regelmäßigen Schulungen in Kooperation mit den Ärzten des Pitztales und mit dem Roten Kreuz unterziehen. Im Bedarfsfall wird ein Notarzt mit Rettungshubschrauber über die Tiroler Landeseinsatzzentrale angefordert.
- Seit 10 Jahren haben die Pitztaler Gletscherbahnen regelmäßig in den Ausbau der Beschneiungsanlagen investiert. Am Gletscher wird vorwiegend der Moränenbereich jeweils im Herbst beschneit. Dafür wird nur Schmelzwasser des Gletschers verwendet, das in zwei angelegten Teichen gespeichert wird. Der größere Teich am Mittelbergferner hat eine Speichervolumen von ca 35.000 Kubikmetern; der Teich vor der Bergstation in 2.840 m Höhe fasst ca 13.000 Kubikmeter.
- Am Rifflsee sind alle wichtigen Pisten ebenfalls zu beschneien, so dass dort von Anfang Dezember bis Mitte April ausgezeichnete Pistenbedingungen geboten werden können.
- Im Jahre 2004 beteiligt sich das Unternehmen mit anderen Gletscherskigebieten an einem, von der Universität Innsbruck wissenschaftlich begleitetem, Forschungsprojekt zum Thema Gletscherabschmelzung. Exponierte Pistenflächen und Bereiche in der Nähe von Stützen und Stationen werden im Sommer mit einem Vliesmaterial abgedeckt. Nach dreijähriger praktischer Erprobung kann festgestellt werden, dass zwischen ein bis zwei Meter zusätzlicher Substanz an Schnee und Eis damit in der Höhe erhalten werden können.
- Im Jahr 2004 investiert das Unternehmen in eine Komfortverbesserung am Rifflsee. Der alte, steile Hüttenschlepplift – seit Eröffnung des Skigebietes 1971 in Betrieb - hat ausgedient und wird demontiert. Auf der nahezu identischen Lifttrasse ,jedoch mit höher gelegter Bergstation, fährt nunmehr ein fix geklemmter 4 er Sessellift mit Förderbandeinstieg, die Muttenkopfbahn (2.135 m – 2.345 m). Damit ergibt sich ein neues Slalomtrainingsareal und eine Pistenverbindung hin zur Bergstation der Rifflsee Gondelbahn und zum Restaurant Rifflsee auf 2.300 m Höhe.
- Seit der Wintersaison 2005/06 haben der Pitztaler Gletscher und das Rifflsee Skigebiet auf das berührungslose Skipass System mit key cards umgestellt. Damit passiert der Gast die Liftdrehkreuze ohne lästige Einzelregistrierung.
- Im Jahr 2006 investiert das Unternehmen ca 17 Mio € in die Komfortverbesserung am Pitztaler Gletscher. Der lange Schlepplift Mittelbergjoch I und die fix geklemmte Doppelsesselbahn Gletschersee werden demontiert. Dafür entstehen die 8er Gondelbahn Mittelberg ( bis 3.285 m) und die kuppelbare 6er Sesselbahn Gletschersee (neu) bis 2.840 m. Die Bauverhandlung und der Baubeginn erfolgten im Juni 2006, die Inbetriebnahme erfolgte am 23.11.2006. Beide Bahnen beginnen in einer gemeinsamen Talstation auf 2.640 m Seehöhe in der Nähe der markanten Gletscherhöhle.
- Des Weiteren wurde im Jahre 2006 der Sicherheitsweg vom Pitztaler Gletscher bis zur Talstation des Gletscherexpresses gebaut. Dieser Weg hat ein maximales Gefälle von 25 % und eine Mindestbreite von ca. 8 m und nimmt seinen Ausgang in der Nähe der Talstation des Gletscherexpresses. Er ist jedoch nicht als ständige Piste ausgewiesen, sondern gehört zum freien Skiraum. Der Gast fährt in diesem Bereich also auf eigene Risikoeinschätzung. Eine Befahrung mit einem Pistengerät ist möglich und der Weg wird auch regelmäßig von der Lawinenkommission begutachtet.
- Ende 2007 wurde am Rifflsee der erste Gastronomiebetrieb in Passivhaus-Bauweise im Alpenraum errichtet. Das Sunna Alm Bergrestaurant bietet Platz für 200 Gäste im Inneren und auf der Sonnenterasse. Aufgrund großer Fensterflächen genießt der Gast die umliegende Gipfelwelt des Innerpitztales. Ein besonderes Ambiente schafft die typische Tiroler Zirbenstube, in der sich Gästegruppen treffen können. Berechnungen der Klimatechniker der Tiroler Firma Bouvier lassen eine Heizölersparnis von 25.000 bis 30.000 Liter pro Betriebsjahr erwarten - pro Betriebstag während der winterlichen und sommerlichen Öffnungszeiten also eine Reduktion von 100 Litern pro Tag. Mit sieben Tiefenbohrungen bis zu 120 m zur Nutzung der Erdwärme und Sonnenkollektoren wird das als Pavillon gestaltete Sunna Alm mit Energie versorgt.
- Im Jahr 2009 kommt im Skigebiet Rifflsee die modernste Seilbahntechnik zum Einsatz. Der neue 6er Sessellift SunnAlm Bahn erhöht den Komfort und steigert die Sicherheit bei der Beförderung von Kindern und Familien. Die niedrige Einstiegshöhe garantiert sowohl das gefahrlose Ein- und Aussteigen, als auch hohe Sicherheit während der Liftfahrt durch eine neue Konzeption der Liftsessel für die Kinder. Das neue Schließbügelverriegelungssystem kombiniert mit einem speziellen Fußrastersystem schließt den Bügel automatisch vor dem Verlassen der Station und verriegelt sechs Sekunden nachdem der Skifahrer Platz genommen hat. Erst in der Bergstation wird der Bügel automatisch wieder entriegelt und auch die Wetterschutzhaube hochgeklappt, so dass ein bequemer und sicherer Ausstieg gewährleistet ist. Sitzheizung und Windschutzhaube gehören außerdem zur Komfortausstattung des Liftes.
- Seit der Saison 2009 ist die Pitztaler Gletscherbahnen Besitzer der IDE All Weather Snowmaker Anlage. Die Innovation kommt aus Israel und kann ohne chemische Zusätze, auf physikalischen Gesetzen beruhend, Schnee erzeugen. Unabhängig von Außentemperatur, Luftfeuchtigkeit und Windgeschwindigkeit kann durch ein Vakuumprinzip 950 Kubikmeter Schnee in 24 Stunden erzeugt werden. Nachhaltig soll der "Snowmaker" den Skitourismus auf dem Pitztaler Gletscher sichern, einen frühen Saisonstart im Herbst garantieren, eine Pufferschicht für das Gletschereis bilden und somit den Gletscherschwund reduzieren.
- 2010 wurde das Langlaufzentrum Pitztaler Gletscher an der Höhenloipe auf 2.690 m errichtet.
- 2011/2012 Bau der Wildspitzbahn, welche die Pitz Panoramabahn ersetzt. Weitere Infos finden Sie hier
- Im Herbst 2012 wurde die Wildspitzbahn und das neue Café 3.440, das sich in der Bergstation der Wildspitzbahn befindet, eröffnet. Die neue Wildspitzbahn und das Cafés schaffen noch mehr Komfort und Kapazität am Pitztaler Gletscher.
Touristischer Aufschwung
Mit der Inbetriebnahme der Pitztaler Gletscherbahnen nahm die Region einen touristischen Aufschwung und konnte sich seit dem im Spitzenfeld der Tiroler Tourismusdestinationen placieren.
Knapp 1 Mio. Jahresübernachtungen verzeichnet die Region Pitztal mit den vier Gemeinden St. Leonhard, Wenns, Jerzens und Arzl. Der Gletscherexpress - die Gletscher U-Bahn - beförderte seit Betriebsaufnahme ca. 5 Mio. Fahrgäste unfallfrei berg- und talwärts.


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