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Pitztaler Gletscher - Innovativ und umweltbewußt

Zu einem guten Schigebiet gehören mehr als nur Liftanlagen und präparierte Pisten. Der Wintersportler erwartet sich neben besten Schneebedingungen auf breiten Abfahrten ein hochwertiges kulinarisches Angebot und ein ansprechendes Ambiente. Zusätzlich möchte der Konsument diese Annehmlichkeiten mit dem Wissen genießen, dass dabei Rücksicht auf die Naturlandschaft genommen wird. Um dies zu erreichen, gilt es nicht nur große Investitionen zu tätigen sondern auch neueste umweltschonende Technologien zu nutzen.

Ein Musterbeispiel für diese Philosophie ist das Café 3.440 auf dem Pitztaler Gletscher. Moderne Architektur, die wenig Fläche verbraucht und sich gefühlvoll in die Landschaft integriert. Niedrige Energiekosten und gleichzeitig ein spektakuläres Angebot für den Gast mit einer traumhaften Aussicht auf Tirols höchsten Berg, die Wildspitze.

Schon im Jahr 2007 betraten die Pitztaler Gletscherbahnen neue Wege ökologischer Verantwortung. Mit dem Bau der Sunna Alm, einem Passivhaus auf 2300 m Seehöhe, im Schigebiet Rifflsee. Technologie spielt natürlich auch bei der künstlichen Schneeproduktion eine große Rolle. Hierfür bediente man sich israelischem Know How, um die physikalische Umwandlung von Wasser in Schnee mittels Unterdruck zu ermöglichen. Eine Technik, die man bis dahin nur in den Minen Südafrikas für die Kühlung der Bohrgeräte eingesetzt hatte.  Um den Gletscher und die darauf befindlichen Schipisten zu erhalten und in gutem Zustand anbieten zu können, werden aber auch Ideen eingesetzt, die man sich von der Natur abgeschaut hat. Mit dem Aufschieben kleiner Schneedämme können Schneeablagerungen genau dort entstehen, wo man sie für den Schibetrieb benötigt. Nur ein Teil eines ausgeklügelten Schneemanagements, das dafür sorgt, dass der Schnee  möglichst in der Nährzone des Gletschers liegen bleibt.

Mit dem neuesten Projekt geht die Pitztaler Gletscherbahn noch einen Schritt weiter. Eine Photovoltaikanlage, die in ihrer Endausbauphase rund 1.450.000 kWh/Jahr produzieren wird, deckt so nicht nur einen großen Teil des Energiebedarfs des Unternehmens, sondern erzeugt diesen Strom aus erneuerbarer Energie und mit höchstmöglicher Effizienz. Der Wirkungsgrad einer solchen Anlage ist auf einer Höhe von 2.900 m wesentlich größer als im Tal und dazu funktioniert durch den kurzen Transportweg zum Abnehmer Seilbahn auch praktisch verlustfrei. „Mit dem Bau einer Photovoltaikanlage am Pitztaler Gletscher setzen wir ein deutliches Zeichen für mehr Nachhaltigkeit und Umweltschutz im Alpenraum. Als einer der größten Arbeitgeber in der Region, wollen wir mit gutem Beispiel vorangehen und einen neuen und vor allem ökologischen Weg im Wintertourismus einschlagen“, so Seilbahnchef Hans Rubatscher.
 

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